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Mehr als 95 % aller
Psoriatiker leiden an der gewöhnlichen Schuppenflechte, der Psoriasis
vulgaris. Das Krankheitsgeschehen spielt sich bei der Psoriasis vor
allem in der obersten Hautschicht, der Epidermis, ab. Hier werden
fortwährend Oberhautzellen gebildet, welche nach außen wandern und
sich dabei zu Hornzellen entwickeln. Im Vergleich zu gesunder Haut
(Abb.1) ist bei der Schuppenflechte diese Zellneubildung deutlich
beschleunigt. Der normale Zeitraum der Zellerneuerung beträgt 28 Tage.
Bei der Psoriasis vollzieht sich dieser Prozess in nur 3 bis 4 Tagen;
daher können sich die Zellen nicht richtig entwickeln.
Die Verhornung der schützenden oberen Hornschicht ist gestört und es bilden sich die typischen starken Schuppenauflagerungen. Geweitete und stärker gewundene Blutgefäße führen zu einer Rötung der Haut in den betroffenen Bereichen. Außerdem können Entzündungszellen (Leukozyten) durch diese Gefäße verstärkt in die betroffenen Hautareale einwandern (Abb.2). |
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