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In seltenen Fällen - eventuell auch durch übermäßige Hautreizung oder zu heftiges Reiben, Scheuern oder Massieren bei der Behandlung - können Psoriasisherde die gesamte Körperoberfläche überziehen und zusammenfließen, so dass die Haut von Kopf bis Fuß rot, heiß und schuppig wird. Dieses bedrohliche Krankheitsbild der psoriatischen Erythrodermie (griech. erythros = rot, derma = Haut) muss im Krankenhaus behandelt werden.

Diese Zeichnungen zeigen, welche Körperteile besonders häufig betroffen sind.

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Die pustulöse Psoriasis ist eine relativ seltene Verlaufsform, bei der sich häufig an den Händen und Füßen nicht juckende Eiterbläschen (lat. Pustula = Eiterbläschen) bilden. Die Behandlung ist häufig schwierig und langwierig.

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Der Haarwuchs leidet in der Regel nicht unter der Psoriasis, selbst bei stark befallener Kopfhaut. Bei langanhaltender Kopfhautpsoriasis mit einer dicken Schuppenschicht kann das Haar dünner und brüchiger werden und schließlich auch ausgehen. Bessert sich die Psoriasis, wächst das Haar wieder nach. Zu massivem Haarausfall oder gar Glatzenbildung kommt es in der Regel nicht.

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Bei einem großen Teil der Psoriatiker kommt es im Laufe des Lebens zu kosmetisch störenden Veränderungen der Finger- und Fußnägel.

Durch psoriatische Prozesse in der Nagelmatrix, in der der Nagel gebildet wird, entstehen Tüpfelnägel: mehrere bis viele stecknadelkopfgroße Krater in der Nageloberfläche, die dann wie die Oberfläche eines Fingerhutes aussieht.

Psoriasisherde im Nagelbett scheinen gelb-braunrot durch die Nagelplatte hindurch ("Ölfleck") und heben sie an den Rändern ab. In schweren Fällen zerfällt der Nagel fast vollständig.

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Nein, Psoriasis ist nicht ansteckend oder auf andere Menschen übertragbar.

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